Ökologisch und ökonomisch

18.10.2010

Ästhetik, Funktionalität und Technik gehen Hand in Hand. Design ist integrale Auffassung, kein modisches Attribut. Das zeigt sich in jeder einzelnen Armaturenlinie. Bilder KWC

Armaturen mit Spareffekt – Dass Wasser ein kostbarers Gut ist, weiss man vor allem da, wo kaum Wasser vorhanden ist. Aber auch bei uns, wo Wasser kein Luxusgut ist, sollte man sich Gedanken über den sorgfältigen Umgang machen.

Wasser ist nicht gratis. Energie auch nicht. Die Spareffekte, die sich bei haushälterischem Umgang mit dem nassen Element ergeben, mögen in Anbetracht eines durchschnittlichen Wasserpreises von Fr. 1.60 pro Kubikmeter (Quelle: www.helvetas.ch) auf den ersten Blick minimal erscheinen – doch schaut man sich die Gesamtkosten für den Wasserkonsum pro Person und Jahr an, fallen je nach Wohnort Kosten zwischen Fr. 700.– und Fr. 1300.– an und Einsparungen beginnen sich zu rechnen. Da wir alle Wasserkonsumenten sind, zählt jedoch vor allem eines: die Summe des Ganzen. Einfache Sparmöglichkeiten werden noch viel zu wenig genutzt, obwohl sie ohne Komforteinbusse und unmerklich umsetzbar wären. Zum Beispiel mit wasser- und energiesparenden Armaturen.

Armaturen mit Spareffekt

Im Alltag Wasser zu sparen ist – oder wäre – eine einfache Sache und sie würde gleich doppelt zu Buche schlagen: im Wasser- und im Stromverbrauch. Schliesslich entfallen 30 Prozent des Wasserkonsums auf Warmwasser. Mit der Wahl der richtigen Armaturen in Küche und Bad läge das Einsparpotential bei immerhin gut 40 Prozent weniger Wasser und 30 Prozent weniger Energie.


Eine gute Orientierungshilfe bei der Riesenauswahl von Armaturen bietet das Bundesamt für Energie mit dem Energy-Label und schreibt dazu: «Seit 10 Jahren engagieren sich EnergieSchweiz, Sanitärhersteller und Handel mit dem Energy-Label für Warmwasser sparende Duschbrausen und Armaturen. Denn warmes Wasser bedeutet Energieverbrauch und CO2-Ausstoss. Etwa einen Drittel seines gesamten Trinkwasserverbrauchs benötigt ein durchschnittlicher Haushalt in der Schweiz für Duschen, Baden und Händewaschen. Weit mehr als einen Drittel macht der Warmwasserverbrauch an den Energiekosten eines Haushalts aus. Dank Sanitärprodukten, die mit dem Energy-Label ausgezeichnet sind, kann ein Vier-Personen-Haushalt etwa 270 Franken an Energie- und Wasserkosten jährlich einsparen.» Ein Beispiel, das die einfache Anwendung und den grossen Nutzen im Alltag deutlich macht, ist KWC AVA mit COOLFIX-Technologie. Ein logisches Prinzip sorgt hier dafür, dass am Waschtisch nicht unnötig warmes Wasser fliesst. So fliesst Kaltwasser bei der Hebelposition in Mittelstellung – nicht wie allgemein üblich in Rechtsstellung. Das spart automatisch Energie bei jeder Betätigung.

Thermostate, die die optimale Wassertemperatur einstellen

Auch beim Duschen und Baden lässt sich nachhaltig sparen. Nicht nur, indem man das Duschen (ca. 40 – 80 l Wasser) einem Wannenbad (ca. 100 – 200 l) vorzieht. Sondern auch, indem man mit Thermostaten dafür sorgt, dass die optimale Wassertemperatur stets exakt eingestellt ist.


Sie wird innerhalb kürzester Zeit erreicht und konstant gehalten, was ungenutzten Wasserverbrauch vermeidet. (Bei einem herkömmlichen Zweigriffmischer sind dies doch immerhin über 8 Liter, bis die gewünschte Temperatur gemischt ist.)Eine Temperatursperre bei 38°C lässt sich nur per Tastendruck lösen, erst dann sprudelt heisseres Wasser heraus. So lässt sich einfach und unmerklich, was den Komfort betrifft, Wasser und Energie sparen.


Wichtiges Detail bei den Thermostaten: die isolierte Heisswasserführung schützt sicher vor Verbrühungen. Bei Armaturen nicht nur auf das Design, sondern auch auf fortschrittliche Technik zu achten, zahlt sich aus. Die Schweiz leidet nicht unter Wassermangel und dennoch ist Wasser ein kostbares Gut, mit dem man sorgsam und bewusst umgehen sollte. Einerseits im Verbrauch, andererseits aber auch im Umgang mit der Ressource, konkret was das Thema Wasserverschmutzung anbelangt. Dazu gehören im Haushalt zum Beispiel das richtige Dosieren von Waschmitteln, in der Industrie der fachgerechte Umgang mit Abwasser und die umweltgerechte Entsorgung von Problemstoffen. Dies zeigt auf, dass es heute nicht nur um ökologisch und ökonomisch sinnvolle Produkte geht, sondern auch und vor allem um das entsprechende Bewusstsein und Verhalten im gesamten Produktionsprozess dieser Produkte. Diese Überlegungen umfassen die gesamte Thematik Nachhaltigkeit, der sich ein Produktionsunternehmen heute stellen muss. Weniger Energieverbrauch, weniger Transportwege, weniger Emissionen, ein sparsamer Umgang mit Werkstoffen, Materialien und Rohstoffen bis hin zu professioneller Logistik mit optimierten Transportwegen bedeuten letztlich mehr Lebensqualität und Produktqualität.

Von: Brigitte Kesselring, Marketing & Kommunikation, Zürich