• Studie Wohnstandort Kanton St.Gallen

Studie Wohnstandort Kanton St.Gallen

BILD: HEV Kanton St.Gallen

Der HEV Kanton St.Gallen zeigt in einer neuen Studie auf, dass der Kanton  St.Gallen bei der Standortqualität gegenüber anderen Landesteilen an Terrain verloren hat. Unabhängig der Spätfolgen aus der Covid19-Pandemie müssen die Erreichbarkeit verbessert, verfügbare Siedlungsflächen ausgebaut und steuerliche Rahmenbedingungen verbessert werden.

Die Kritik, welche der HEV Kanton St.Gallen im Rahmen der Vernehmlassung zum Richtplan (2016) und zur Gesamtverkehrsstrategie (2017) geäussert hatte, ist und war – im Lichte der nun vorliegenden Studienergebnisse – begründet. Zusammenfassend hat der Kanton St.Gallen im Bereich Erschliessung/Erreichbarkeit gegenüber anderen Landesteilen klar an Terrain verloren. Das Reineinkommen liegt deutlich unter dem Schweizer Durchschnitt, der Abstand zu andere Schweizer Regionen in Sachen Attraktivität ist grösser geworden. Die hohe Steuerbelastung mindert die Attraktivität für Familien wie. Gleichzeitig fehlt es in den Gemeinden an erforderlichen Siedlungs- und Arbeitsplatzreserven, welche Voraussetzung für eine aktive Wohnstandort- und Ansiedlungspolitik sind.